Die Seed-Runde ist für viele Startups die erste professionelle Finanzierung. Sie soll das Produkt marktreif machen und erste Traktion erzeugen. Wer den Ablauf kennt, verhandelt sicherer und spart Zeit.
1. Vorbereitung
Bevor du Investoren ansprichst, brauchst du ein überzeugendes Pitch Deck, einen Finanzplan für die nächsten 18 bis 24 Monate und einen klaren Kapitalbedarf. Lege fest, wofür das Geld eingesetzt wird und welche Meilensteine du damit erreichen willst.
2. Ansprache und Gespräche
Erstelle eine Liste passender Investoren nach Branche, Phase und Ticketgröße. Warme Intros über gemeinsame Kontakte funktionieren deutlich besser als kalte E-Mails. Plane mehrere Monate für Gespräche ein.
3. Term Sheet
Hat ein Investor Interesse, folgt ein Term Sheet. Es regelt Bewertung, Investitionssumme, Beteiligungshöhe und wichtige Rechte wie Verwässerungsschutz, Vetorechte oder Liquidationspräferenzen. Diese Punkte prägen das Verhältnis für Jahre, lass sie anwaltlich prüfen.
4. Due Diligence und Closing
In der Due Diligence prüft der Investor Finanzen, Verträge, Rechte am geistigen Eigentum und das Team. Danach werden Beteiligungsvertrag und Gesellschaftervereinbarung verhandelt und notariell beurkundet. Mit der Einzahlung ist die Runde abgeschlossen.
Tipp: Bereite einen digitalen Datenraum frühzeitig vor. Das beschleunigt die Prüfung und zeigt Professionalität.
