Nach acht Jahren hat er sein Fintech an einen größeren Finanzdienstleister verkauft. Im Gespräch erzählt er, warum ein Exit nie das Ziel war und was er heute anders machen würde.
Wann kam der Gedanke an einen Verkauf zum ersten Mal auf?
Ehrlich gesagt erst, als die erste Anfrage kam. Wir haben das Unternehmen gebaut, um ein Problem zu lösen, nicht um es zu verkaufen. Als dann ein strategischer Partner Interesse zeigte, mussten wir uns zum ersten Mal fragen, wo wir in fünf Jahren stehen wollen.
Wie lief der Prozess ab?
Deutlich länger und intensiver, als ich dachte. Die Due Diligence hat Monate gedauert, parallel mussten wir das Tagesgeschäft weiterführen. Ohne erfahrene Berater hätten wir das nicht geschafft.
Was war die größte Herausforderung?
Die Kommunikation mit dem Team. Man darf lange nichts sagen, gleichzeitig spüren alle, dass etwas passiert. Als der Deal stand, haben wir sofort und offen informiert.
Was rätst du anderen Gründern?
Haltet eure Unterlagen von Anfang an sauber. Verträge, Rechte, Zahlen. Und baut ein Unternehmen, das auch ohne euch funktioniert. Das macht es wertvoller, egal ob ihr verkauft oder nicht.
Hinweis der Redaktion: Dieses Interview ist ein fiktives Beispiel, das typische Erfahrungen aus der Gründerpraxis bündelt.
